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„Tour der Hoffnung“ macht bei Bosch Station

Bosch KWK Systeme

Während in Rio die besten Athleten nach olympischem Gold streben, gingen in Gießen mehr als 200 Radler bei der alljährlichen „Tour der Hoffnung“ an den Start. Hier gilt wirklich: Dabeisein ist alles.

Bei der „Tour der Hoffnung“ geht nicht um Sieg oder Niederlage, denn die Gewinner stehen schon vorab fest: Krebs- und leukämiekranke Kinder, für die bei der Radtour Spenden gesammelt werden. Für dieses Ziel radelten auch in diesem Jahr mehr als 200 Teilnehmer auf einer Gesamtstrecke von 366 km durch die Bundesländer Hessen, Bremen und Niedersachsen. Am 10. August begann die viertägige „Tour der Hoffnung“ mit einem Prolog rund um Gießen. Die erste Etappe führte nach einem gemeinsamen Frühstück von den Stadtwerken Gießen nach Lollar. Dort wurden die Radler von Bürgermeister Dr. Bernd Wieczorek empfangen.

Als Partner der „Tour der Hoffnung“ engagiert sich auch die Bosch KWK Systeme GmbH in Lollar für die gute Sache. Geschäftsführer Ralf Klein überreichte im Namen des Unternehmens einen Scheck über 3.000 Euro. Der Betriebsratsvorsitzende Roman Butz übergab 1.139 Euro, die die Belegschaft von Bosch KWK Systeme gesammelt hatte. Die Spenden seien eine Unterstützung, von der man sicher sein könne, dass sie zu hundert Prozent dort ankommt, wo sie gebraucht wird, so die Bosch-Vertreter.

Petra Behle, Biathlon-Olympiasiegerin, mehrfache Weltmeisterin und Schirmherrin der Tour, freute sich besonders über die Spenden. Für den guten Zweck radelte sie natürlich selbst mit – gemeinsam mit prominenten Sportlerinnen wie Magdalena Neuner, Nia Künzer, Fußball-Weltmeisterin von 2003, oder Boxweltmeister Henry Maske. Kapitän des Fahrerfeldes war einer, der sich auf dem Rad besonders wohlfühlt: der ehemalige Radrennfahrer Klaus-Peter Thaler.

Ob die Sportreporter-Legende Herbert Watterott den Prolog von Lollar über Buseck, Lich und Pohlheim zurück nach Gießen ebenso unterhaltsam wie kenntnisreich kommentierte, ist nicht überliefert. Auf dem Rad wurde er von dem Kirchenpräsidenten Dr. Volker Jung und dem ehemaligen Regierungspräsidenten des Regierungsbezirks Gießen Wilfried Schmied eskortiert. Lollar jedenfalls war für die diesjährige „Tour der Hoffnung“ ein hoffnungsvoller Auftakt auf dem Weg durch Hessen, Bremen und Niedersachsen – von der Lahn bis zur Nordsee.

Vor 31 Jahren wurde die „Tour der Hoffnung“ – damals noch unter dem Namen „Tour Peiper“ – von Prof. Dr. med. Fritz Lampert in Gießen ins Leben gerufen. Seit 1983 sind über 30 Millionen Euro für Kinderkliniken im In- und Ausland gespendet worden.

 

Weitere Informationen:

www.tour-der-hoffnung.de

 



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