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Wetzlarer Optikunternehmen in Berlin

Wetzlar Network

Unter dem Titel „Optik made in Wetzlar“ präsentierten sich vier Wetzlarer Unternehmen in der Hessischen Landesvertretung in Berlin.

„Optik made in Wetzlar“ war das Motto des Parlamentarischen Abends am 10. November 2011 in der Hessischen Landesvertretung in Berlin. Zusammen mit dem Industrienetzwerk Wetzlar Network lud der Branchenverband SPECTARIS Vertreter aus der Landes- und Bundespolitik ein, die vier Optikunternehmen Carl Zeiss Sports Optics, Leica Camera, Leica Microsystems und Oculus näher kennenzulernen.

Staatssekretär heißt die Gäste willkommen

Steffen Saebisch, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung hieß die Gäste in der Landesvertretung willkommen. So unterschiedlich die Wetzlarer Firmen doch sind, sie alle vereint ihre hochwertigen Optiken „Made in Germany“, die in verschiedensten Anwendungen eingesetzt werden: vom hochwertigen Spektiv für den Naturbeobachter oder der handgefertigten Profikamera über höchstauflösende Mikroskope bis hin zum Diagnosegerät für den Augenarzt.

Innovativer Mittelstand in Wetzlar

Und für alle gilt gleichermaßen: Investitionen in Forschung und Entwicklung sind die Grundlage auch für künftige Unternehmenserfolge. In dieser Hinsicht betonte Richard Schmidt, Geschäftsführer Zeiss Sport Optics, wie wichtig der Standort Wetzlar innerhalb der Carl Zeiss Gruppe ist. Dr. Stefan Traeger, Geschäftsführer der Leica Microsystems CMS, appellierte an die anwesenden Politikvertreter: „Trotz nötiger Sparmaßnahmen soll auch die Politik an den für den Mittelstand notwendigen Fördermaßnahmen im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung festhalten.“ Innovationen sind auch für den traditionsreichen Kamerahersteller Leica Camera von zentraler Bedeutung. So ist das Unternehmen Vorreiter z.B. mit der ersten Vollformat-Spiegelreflexkamera der Welt.

Mit überzeugenden Standortfaktoren Fachkräfte gewinnen

Ein weiteres Thema, das die vier Wetzlarer Optikunternehmen gleichermaßen betrifft, ist der drohende Fachkräftemangel. Das mittelständische Unternehmen Oculus nimmt in diesem Punkt das Heft selbst in die Hand: Mit einer Ausbildungsquote von über zehn Prozent setzt das Unternehmen darauf, qualifizierte Mitarbeiter selbst auszubilden und frühzeitig an das Unternehmen zu binden. Aber auch „weiche“ Standortfaktoren spielen eine Rolle, wenn es darum geht, Fachkräfte in die Region zu holen. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wichtiger Faktor, um Familien den Wetzlarer Standort schmackhaft zu machen“, so Richard Schmidt, Geschäftsführer Carl Zeiss Sports Optics.

Austausch zwischen Gästen aus Politik und Wirtschaft

Im Anschluss an die Vorträge gab es einen regen Austausch zwischen den Unternehmensvertretern und den Gästen aus Politik und Wirtschaft – darunter auch die Bundestagsabgeordnete aus dem Lahn-Dill-Kreis Sibylle Pfeiffer sowie der Wetzlarer Oberbürgermeister Wolfram Dette und Wirtschaftsförderer Rainer Dietrich.

Gelungener Auftakt für engere Zusammenarbeit zwischen SPECTARIS und Wetzlar Network

Die überaus erfolgreiche Veranstaltung „Optik made in Wetzlar“ stellte den Startschuss für eine engere Zusammenarbeit des Branchenverbandes SPECTARIS mit dem regional agierenden Industrienetzwerk Wetzlar Network dar. Neben der Stärkung des regionalen Wirtschaftsraumes soll damit der Bedeutung der optischen Technologien für den Wirtschafts- und Investitionsstandort Deutschland Rechnung getragen werden.

 

Weitere Informationen:

www.spectaris.de

 

 



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