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Open Innovation

Zum Abschluss des Wintersemesters 2014/15 sprach Dr. Georg Oenbrink am 2. Februar im Rahmen der Industriegespräche Mittelhessen über das Thema „Open Innovation“.

Dr. Georg Oenbrink. (Bild: Christian Plaum)
Dr. Georg Oenbrink. (Bild: Christian Plaum)

Die Innovationszyklen werden kürzer, die Komplexität von Innovationen nimmt zu, das World-Wide-Web macht Informationen beinahe ubiquitär verfügbar. Wie man unter diesen Voraussetzungen als weltweit agierendes Industrieunternehmen die Möglichkeiten eines globalen Innovationsmanagements gewinnbringend nutzen kann, weiß Dr. Georg Oenbrink von der Evonik Industries AG in Essen.

Neben der Konsumgüterindustrie sieht sich auch die chemische Industrie inzwischen veranlasst, ihr Innovationsmanagement für externe Partner zu öffnen. Zunehmend wird der effiziente und schnelle Zugriff auf Know-how sowie auf externe Partner und Wissensträger zum erfolgsbestimmenden Faktor in Forschung & Entwicklung. Zudem reift die Erkenntnis, dass man – selbst in der klassischen B2B-Industrie – nicht nur die direkten Kunden und Lieferanten in die Generierung neuer Produktideen, Technologien und Dienstleistungen einbeziehen muss, sondern auch die Kunden der Kunden, die OEMs und sogar die Endkonsumenten.

Am Beispiel der Evonik Industries AG erläuterte Dr. Oenbrink, wie man sie aktiv und effizient in allen Phasen des Produktentstehungsprozesses – insbesondere aber in die Ideengenerierung – mit einbeziehen kann. Dazu gehörten neben modernen Open Innovation Ansätzen und Globalem Technology Scouting auch Crowdsourcing-Initiativen und Social Media basierte Ideengenerierungsprozesse.

 

Veranstaltung:

Open Innovation
Dr. Georg Oenbrink
Corporate Innovation Strategy & Management, Evonik Industries AG
02.02.2015, 18.15 Uhr
Hörsaal III der Physikalischen Institute
Justus-Liebig-Universität Gießen
Heinrich-Buff-Ring 14
35392 Gießen