Wetzlar Network

Materialeffizienz verbessern

Am 26. Januar 2011 lud das Wetzlar Network zu einem Themenabend ins Viseum, Wetzlar. Materialeffizienzberater Andreas P. John zeigte Wege zur Verbesserung des Materialeinsatzes und der Kostenstruktur auf.

V.l.n.r.: E. Schmauch (Lti Electronics), A. John (Referent), S. Deibel (GWAB), H. Semler (Wirtschaftsdezernent), D. Süss-Schnadmann (Süss Oberflächentechnik), U. Wambach, I. Nolte (beide Oculus), M. Ebert (Iperdi), R. Niggemann (Wetzlar Network).
V.l.n.r.: E. Schmauch (Lti Electronics), A. John (Referent), S. Deibel (GWAB), H. Semler (Wirtschaftsdezernent), D. Süss-Schnadmann (Süss Oberflächentechnik), U. Wambach, I. Nolte (beide Oculus), M. Ebert (Iperdi), R. Niggemann (Wetzlar Network).

Die Rohstoffe werden immer teurer. Nur selten haben Branchen die Möglichkeit, auf entsprechende Preisanstiege mit Materialsubstitution zu reagieren. Die optische, elektronische und feinmechanische Industrie bildet hier keine Ausnahme. Umso wichtiger ist heute und in Zukunft das Thema Materialeffizienz.

Themenabend des Wetzlar Network

Wie kann ich über eine optimierte System- und Prozessqualität den Einsatz von Rohstoffen und damit die Kosten für Fertigungsmaterial senken? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Themenabends, zu dem das Wetzlar Network am Abend des 26. Januar 2011 ins Viseum geladen hatte. Mehr als zwanzig Teilnehmer aus Politik und Wirtschaft kamen, um sich über das Thema zu informieren.

Materialeffizienz hochaktuell

 „Wir wollen die Aufmerksamkeit ganz gezielt auf Möglichkeiten und Optimierungspotenziale im Materialeinsatz lenken“, erklärt Ralf Niggemann, Manager des Wetzlar Network. „Dieses Thema ist hochaktuell – nicht zuletzt aufgrund der Lieferengpässe bei den sogenannten seltenen Erden, von denen die optische und elektronische Industrie hier in der Region besonders betroffen ist.“

Potenziale im Materialeinsatz

Für den Themenabend holte sich das Wetzlar Network die Beratungskompetenz von Andreas P. John. John ist Materialeffizienzberater und hat sich darauf spezialisiert, Unternehmen in ganz Deutschland Optimierungspotenziale aufzuzeigen und gemeinsam mit ihnen umzusetzen. „Selbst wenn beim Materialverbrauch ab sofort nur zehn Prozent eingespart werden, hat dies enorm positive Auswirkungen auf das Betriebsergebnis“, sagt John. „Dabei kommt es darauf an, zielführende Methoden und Instrumente zur Verbesserung des Materialeinsatzes und der Kostenstruktur zu kennen und zu nutzen.“

Das Wetzlar Network im Viseum

Neben zertifizierten Managementsystemen verwies John explizit auf Förderprogramme des Bundes, die ausgeschöpft werden können. Im Anschluss an seinen Vortrag konnten sich die Teilnehmer des Themenabends bei einem kleinen Empfang und Imbiss im Viseum weiter austauschen.

 

 

Kontakt:

Ralf Niggemann
Netzwerkmanager
ralf.niggemann@wetzlar.de