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Forschung Entwicklung Innovation XL

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft lud Anfang November 2015 zu einer Arbeitstagung im Physikzentrum Bad Honnef. Im Zentrum stand der Transfer von Forschungsergebnissen in die Industrie.

Bild: DPG
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„The real challenge in innovation is not invention – coming up with good ideas – but in making them work technically and commercially.“ Der Urheber dieses bemerkenswerten Zitats war kein Geringerer als T.A. Edison. Und es ist gilt bis heute. Über 50 Prozent der rund 80.000 Physiker in Deutschland arbeiten in den Bereichen F&E und Innovation, die meisten davon unter den Randbedingungen der realen Industrie-Welt.

Der AIW bot DPG-Mitgliedern mit der Tagung „Forschung – Entwicklung – Innovation XL“ die besondere Gelegenheit, praxisnah die Bewegungsgleichung vom Forschungsergebnis zum Produkt zu erforschen: mit einem maßgeschneiderten Programm von Physikern für Physiker. Die Tagung fand von Sonntag, 8. November 2015, 14 Uhr bis Dienstag, 10. November, 13 Uhr im Physikzentrum Bad Honnef statt. Sie adressierte das Thema Transfer und Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen unter den Randbedingungen des Tagesgeschäfts. Sie bot interessante und praxisnahe Einblicke in Innovationsmanagement in Industrie und Wirtschaft sowie ein Forum für den „interdisziplinären“ Erfahrungsaustausch von Physikern.

In Vorträgen, Diskussionen und interaktiven Fallstudien vermittelten hochrangige Vertreter aus der Industrie, die selbst im Bereich Innovation arbeiten, aktuelle Erkenntnisse und Methoden entlang der Innovationswertschöpfungskette. Einen Schwerpunkt bildete das Thema „Innovationen mit Licht“. In diesem Zusammenhang wurde beleuchtet, wie Ideen mit und um das Licht zur Produktreife und zum Markterfolg gebracht werden: von der Lichtquelle bis zu Anwendungen in Spektroskopie, Medizin und Medizintechnik, Sensorik, Telekommunikation, Materialbearbeitung und Beleuchtung. Die Keynote Speech hielt Dr. Frank Heinricht, Vorstandsvorsitzender der Schott AG.