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Elektromobilität: Chemie und Physik auf der Straße?

Am 8. Mai sprach Dr. Holger Reinshagen von der Robert Bosch GmbH im Rahmen der Industriegespräche Mittelhessen über die chemischen, physikalischen und technischen Herausforderungen der Elektromobilität.

Dr. Holger Reinshagen. (Bild: privat)
Dr. Holger Reinshagen. (Bild: privat)

Die Elektromobilität könnte wahrscheinlich schon ein ganzes Stück weiter sein – wären da nicht die Tücken der Physik und Chemie. Vor allem bei der Batterieentwicklung müssen viele Anforderungen an das Batteriesystem in Einklang gebracht werden. Immer höhere Anforderungen lassen sich nur lösen, wenn die Wirkzusammenhänge der einzelnen Komponenten verstanden sind. Wichtigste zu optimierende Eigenschaften sind die Energiedichte, die Ladegeschwindigkeit und die Kosten der Batterie. Zu den größten Einflussfaktoren zählen dabei die Auslegung der Chemie, die Wahl des Zelltyps und dessen Geometrie.

Beim ersten Industriegespräch im Sommersemester 2017 erläuterte Dr. Holger Reinshagen, an welchen Fragen und Lösungen die Robert Bosch GmbH in diesem Zusammenhang arbeitet. Der Vortrag am 8. Mai 2017 befasste sich insbesondere mit den chemischen, physikalischen und technischen Randbedingungen sowie Wirkzusammenhängen. Zudem gab Dr. Reinshagen einen Einblick in die Technik neuester Batteriegenerationen und diskutierte auch aktuelle Entwicklungstrends und ihre Potenziale.

Nach dem Vortrag bot ein kleiner Empfang im Foyer Zeit für Gespräche oder vertiefende Diskussionen.

Das vollständige Programm der Industriegespräche Mittelhessen im Sommersemester 2017 finden Sie unten im Download-Bereich.

 

Veranstaltung:

Elektromobilität: Chemie und Physik auf der Straße?
Dr. Holger Reinshagen,
Robert Bosch GmbH

8.5.2017, 18.15 Uhr
Hörsaal III der Physikalischen Institute
Justus-Liebig-Universität Gießen
Heinrich-Buff-Ring 14
35392 Gießen