Phantastische Bibliothek

Arbeit 4.0

Das Zusammenspiel von Mensch und Maschine verändert unsere Arbeitswelt zunehmend. Wie sehr, das haben Klaudia Seibel und Andrea Kuhfuß am 2. Dezember 2015 im Rahmen der Vortragsreihe „Projekt Zukunft“ anschaulich dargestellt.

Dass Science Fiction von der Zeit eingeholt wird, ist offensichtlich. Das gilt auch für den Zusammenhang zwischen Mensch und Maschine, der unsere Arbeitswelt sukzessive verändert. Und mit dem Heraufdämmern von Industrie 4.0 scheint eine neue Stufe erreicht zu sein. Wo bislang vorrangig die Substitution von menschlicher Arbeitskraft durch maschinelle Fertigung geschah, treten nun neue Formen der Kommunikation, Interaktion und Kooperation von Mensch und Maschine in den Vordergrund. Darüber hinaus verändert sich auch der Stellenwert von Arbeit innerhalb eines Menschenlebens.

In ihren Vorträgen am 2. Dezember 2015 in der Phantastischen Bibliothek Wetzlar haben sich Klaudia Seibel und Andrea Kuhfuß intensiv damit auseinandergesetzt. Dabei gab Klaudia Seibel einen ersten Einblick in die vielfältigen Zukunftsvisionen, die die Science-Fiction-Literatur zum Thema „Arbeit der Zukunft“ bereithält. Ihr Vortrag ist entstanden aus einer Zusammenarbeit in dem Projekt „Creative City Challenge“ mit Partnern aus sechs nordeuropäischen Ländern, das unter Federführung der Wirtschaftsförderung Bremen GmbH gestartet wurde. Deren Projektleiterin Andrea Kuhfuß gab dazu einen zusätzlichen Sachstandsbericht.

Klaudia Seibel hat Literatur- und Wirtschaftswissenschaft studiert und ist stellvertretende Leiterin des Forschungsprojekts „Future Life“ in der Phantastischen Bibliothek Wetzlar. Andrea Kuhfuß hat Anglistik, Kunstgeschichte und Kulturmanagement studiert und ist Leiterin der Brennerei Next Generation Lab in Bremen.

Die Veranstaltungsreihe „Projekt Zukunft“ wird gemeinsam durchgeführt von der Phantastischen Bibliothek und dem Wetzlar Network.

 

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