Leica Microsystems

Nobelpreis

Prof. Dr. Stefan Hell erhält für das Prinzip der STED-Mikroskopie die höchste wissenschaftliche Auszeichnung. Und Leica Microsystems hatte daran einen nicht unbedeutenden Anteil.

3D GSDIM-Aufnahme einer COS-7-Zelle. (Bild: Leica Microsystems)
3D GSDIM-Aufnahme einer COS-7-Zelle. (Bild: Leica Microsystems)

Am 8. Oktober erreichte Stefan Hell am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen die sensationelle Nachricht, dass ihm gemeinsam mit Eric Betzig und William E. Moerner der Nobelpreis für Chemie 2014 zugesprochen wurde. Alle drei haben die Entwicklung der höchstauflösenden Fluoreszenzmikroskopie maßgeblich vorangetrieben. Prof. Dr. Stefan Hell wird insbesondere für das Prinzip der STED (STimulated Emission Depletion)-Mikroskopie geehrt. Seine Erfindungen der 4Pi- und STED-Mikroskopie wurden 2004 und 2007 als erste kommerzielle Höchstauflösungsmikroskope von Leica Microsystems auf den Markt gebracht.

Marcus Dyba, der während seiner Doktorarbeit im Labor von Stefan Hell das erste STED-Mikroskop entwickelte, verantwortet heute als Projektleiter bei Leica Microsystems den Ausbau des Höchstauflösungsportfolios: „Ich freue mich riesig, dass das Nobel-Komitee die bahnbrechenden Arbeiten von Stefan Hell würdigt, denn diese haben in der Tat die Lichtmikroskopie revolutioniert.“ Und Leica Microsystems hatte daran einen nicht unbedeutenden Anteil.

 

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www.leica-microsystems.de