(Bild: OpSys Project Consulting)
(Bild: OpSys Project Consulting)

OpSys Project Consulting

DLP

Digital Light Processing (DLP®) ist eine Technologie, die sich in den vergangenen zehn Jahren rasant weiterentwickelt hat. Alfred Jacobsen, Geschäftsführer der OpSys Project Consulting, erklärt, was es damit auf sich hat.

Erfunden hat es der US-amerikanische Technologiekonzern Texas Instruments vor fast 25 Jahren. 1994 kam es in Projektoren erstmals zum Einsatz. Seither hat das DLP-Mikrodisplay nicht nur die Projektionstechnik revolutioniert, sondern immer wieder auch sich selbst. Der Chip, den Texas Instruments als den „vermutlich raffiniertesten Lichtschalter der Welt“ beschreibt, besteht aus 2 Millionen schwenkbar angeordneten, mikroskopisch kleinen Spiegeln – und ist trotzdem kaum größer als ein Fingernagel. Jeder dieser Mikrospiegel hat weniger als ein Fünftel der Breite eines menschlichen Haars und kann mehrere tausend Mal in der Sekunde geschaltet werden. Kaum vorstellbar, wie dieses winzige optoelektronische System es schafft, gestochen scharfe bewegte Bilder hervorzubringen und auf großformatige Kinoleinwände zu projizieren.

DLP-Technologie für industrielle Anwednungen

Fast die Hälfte aller Consumer Projektoren basiert heute auf DLP-Technologie. Und ihre Potenziale sind so überzeugend, dass sie inzwischen auch für hochspezialisierte industrielle Anwendungen erschlossen werden. An diesem Punkt setzt die Arbeit der OpSys Project Consulting in Wetzlar an. „Die DLP-Technologie eröffnet gerade für die Industrie ungeahnte Möglichkeiten“, schwärmt Geschäftsführer Alfred Jacobsen, „das betrifft sowohl die herausragende Abbildungsleistung, die diese Mikrodisplays erzielen, als auch ihre ebenso flexible wie zielgerichtete systemische Integration.“

Kundenspezifische Konfigurationen und Systeme

Seit einigen Jahren arbeitet Jacobsen eng mit der norwegischen Firma Visitech zusammen, die Elektroniken und Systemlösungen für Mikrodisplay-Anwendungen mit den entsprechenden Steuerungen und Schnittstellen fertigt. Jacobsens Firma OpSys Project Consulting wiederum bringt das optische Know-how ein, um für jede industrielle Anwendung eine ganz spezifische Lösung zu entwickeln. Das Spektrum der Anwendungsgebiete ist groß: Es reicht von der Lithographie, Mikroskopie und Spektroskopie über Rapid Prototyping bis zur Streifenprojektionstechnik für die berührungsfreie Erfassung und Vermessung von komplexen 3D-Strukturen. „Jede Aufgabenstellung stellt an das System besondere Anforderungen“, erklärt Jacobsen. „Unsere Stärke liegt genau darin – die Optik und Elektronik optimal auf diese Anforderungen abzustimmen.“ Das Ergebnis sind absolut kundenspezifische Konfigurationen und Systeme.

„International Symposium on Emerging and Industrial DLP Applications“

Jacobsen berät Kunden, er verfügt über ein Kompetenznetzwerk, um die Entwicklungen und Lösungen optimal ausgestalten zu können, nicht zuletzt profitiert er von der Zusammenarbeit mit Engineering-Partnern in der Region Wetzlar. Einmal jährlich veranstaltet die OpSys Project Consulting gemeinsam mit dem Kompetenznetzwerk Optence in Frankfurt/Main das „International Symposium on Emerging and Industrial DLP Applications“. Hier können sich Fachleute und Kunden über den aktuellen Stand der DLP-Technologie und neueste Anwendungen informieren. „Wir haben immer wieder Teilnehmer aus den verschiedensten Branchen, die Digital Light Processing zwar kennen, aber die Transferleistungen für ihre eigenen Anwendungsbereiche noch nicht realisiert haben. Im Laufe des Symposiums verändert sich das ganz schnell“, berichtet Alfred Jacobsen. Das nächste Symposium wird am 3. November 2011 im Conference Center der IHK Frankfurt/Main stattfinden.

Ralf Christofori

 

Weitere Informationen:

www.opsysconsult.com
www.dlp-symposium.com