Zurückhaltend oder mit farblichen Akzenten: die neuartige Infrarotheizung Eco Heat Art. (Bilder: B&R)
Zurückhaltend oder mit farblichen Akzenten: die neuartige Infrarotheizung Eco Heat Art. (Bilder: B&R)

B&R GmbH

Heizen im Quadrat

Sie sind nicht das, was man auf den ersten Blick vermutet: quadratische Platten, die Innenräume beheizen. Die B&R GmbH aus Solms-Niederbiel hat die innovativen Infrarot-Heizmodule entwickelt. Vertrieben werden sie unter dem Label „Eco Heat Art“.

Jeder kennt die Schokoladentafeln, die der bekannte schwäbische Hersteller mit dem Slogan „quadratisch, praktisch, gut“ seit Jahrzehnten bewirbt. Von den Quadraten, die unter dem Label Eco Heat Art vertrieben werden, könnte man dasselbe behaupten. Auch wenn es sich dabei um Heizmodule handelt. Entwickelt und gefertigt werden die Module in Mittelhessen, genauer: in Solms-Niederbiel, wo die B&R GmbH ihren Sitz hat. Das Unternehmen versteht sich als Geburtshelfer für neue Kundenprodukte – von der Entwicklung über die Konstruktion bis zum Prototyp. In diesem Fall hat B&R ein Eigenprodukt auf die Welt gebracht.

Schon seit mehreren Jahren trug Geschäftsführer Martin Bunnemann die Idee für die innovative Infrarotheizung mit sich herum. Dass er sie im eigenen Unternehmen umsetzen würde, lag auf der Hand. Denn B&R bringt alle wesentlichen Kompetenzen bezüglich Werkstoff, Funktion und Fertigung mit, um das Produkt erfolgreich realisieren zu können. „Unsere Produktionsstandards basieren auf dem aktuellsten Stand moderner Heiz- und Umwelttechnik“, so Bunnemann. „Dazu gehören innovative High-Tech-Materialien und deren sorgfältige Verarbeitung genauso wie umfassende ökologische Kriterien und Effizienz-Aspekte.“

Anders als herkömmliche Infrarot-Heizkörper sind die Abstrahlflächen der quadratischen Heizmodule aus Kunststoff gefertigt. Sie haben eine Grundfläche von 30 x 30 cm und leisten 100 Watt. Und: Man kann sie je nach Kapazität und Raumgröße beliebig ergänzen. „Das Prinzip ist ganz einfach“, sagt Martin Bunnemann: „Je größer die Fläche, desto höher die Leistung. Durch den modularen Aufbau unserer Infrarotheizung lässt sich die Leistung über die Anzahl der Module flexibel anpassen.“

Das ist nicht nur herstellungstechnisch interessant, sondern vor allem für die Kunden ein Vorteil: Für die Erstinstallation müssen keine unverrückbaren Entscheidungen getroffen werden, denn auch nachträglich lässt sich das modulare System auf- bzw. umrüsten. Man kann die Module an der Wand und sogar an der Decke montieren. Es gibt sie auch als mobile Standheizung, die überall aufgestellt werden kann, oder als hängenden Würfel im Raum. Sogar die Farbe der Module kann der Kunde individuell aussuchen: Neben Schwarz, Weiß und Grau stehen fünf weitere Standardfarben zur Wahl.

Dass Heizen nicht nur reine Formsache ist, weiß Martin Bunnemann natürlich. Für ihn muss das Produkt insgesamt überzeugen: „Die Kunststoffmodule haben ein besseres Strahlungsverhalten und die Verbrennungsgefahr ist gegenüber Metallheizkörpern deutlich geringer. Sie sind in der Anschaffung günstiger. Und wenn man die Infrarotheizung aus einer Photovoltaikanlage speist, können die Kunden komplett CO2-neutral heizen. Gerade hat Bunnemann ein Architekturbüro in Schwerin ausgestattet: In dem Niedrigenergiehaus sind die Infrarotmodule sind als Vollheizung im Einsatz.


Die neuartige Eco Heat Art setzt also nicht nur optische Akzente, sondern vor allem praktische. Das überzeugt immer mehr Kunden. „Die Nachfrage wächst“, freut sich Martin Bunnemann. „Und auch die Erkenntnis, dass man in der Verbindung von alternativen Energiequellen und einer hocheffizienten Elektroheizung einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten kann.“ Die von B&R entwickelten Infrarot-Heizmodule sind also eine echte Alternative.

 

Weitere Informationen:

www.ecoheatart.de
www.bur-gmbh.de