Leica Microsystems

Leica Microsystems fördert neue Stiftungsprofessur

Leica Microsystems unterstützt die neue Stiftungsprofessur für Optische Technologien an der Technischen Hochschule Mittelhessen mit 50.000 Euro jährlich über einen Zeitraum von fünf Jahren.

Die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) hat gemeinsam mit dem Industrienetzwerk Wetzlar Network, der Stadt Wetzlar und Wirtschaftsvertretern die Planungen für eine Stiftungsprofessur im Bereich Optische Technologien auf den Weg gebracht. Die Stiftungsprofessur soll in Wetzlar eingerichtet werden und jeweils zur Hälfte durch privatwirtschaftliche und öffentliche Mittel finanziert werden. Das fachliche Profil des Studiengangs „Optische Technologien“ mit einem Schwerpunkt auf naturwissenschaftlichen Grundlagen sowie optischer Systemtechnik, Messtechnik und optischer Fertigung wäre bundesweit einzigartig.


Leica Microsystems wird diese Stiftungsprofessur im Bereich Optische Technologien über einen Zeitraum von fünf Jahren mit jeweils 50.000 Euro jährlich unterstützen. Damit will das Unternehmen einen Beitrag leisten, um die Technologieentwicklung in der Region nachhaltig zu fördern. Darüber hinaus erklärt sich das Unternehmen bereit, in einem Industriebeirat zur Stiftungsprofessur mitzuwirken und die geplanten Forschungs- und Lehraktivitäten praxisnah zu begleiten. Die Wetzlarer Stiftungsprofessur ist nach der Professur am Institut für Technische Optik (ITO) der Universität Stuttgart und der Professur für Biomedizinische Optik (BMO) an der Universität zu Lübeck die dritte in Deutschland, die Leica Microsystems fördert.


„Ein hochtechnologisches Spitzenunternehmen wie Leica Microsystems braucht mittel- und langfristig hoch qualifizierte Persönlichkeiten mit umfassenden technologischen und naturwissenschaftlichen Kompetenzen“, erklärt Eoghan O’Lionaird, President der Leica Microsystems GmbH. „Deshalb wollen wir im Rahmen der Stiftungsprofessur die Kooperation mit der THM intensivieren.“ In dem geplanten Anwenderzentrum mit entsprechender Laborausstattung sieht O’Lionaird eine weitere wichtige Einrichtung, um Ausbildung, Technologietransfer und Forschung zwischen der Hochschule und den Unternehmen der Region noch stärker zu verzahnen. Die konkrete Ausgestaltung und Ausstattung des Anwenderzentrums geschieht ebenfalls in enger Abstimmung mit dem genannten Industriebeirat.

„Der Erfolg der Technologieregion Wetzlar mit ihren hochspezialisierten Unternehmen hängt entscheidend von der Qualität und Qualifikation ihrer Fachkräfte ab“, betont Harald Semler, Wirtschaftsdezernent der Stadt Wetzlar. „Für ihr großes Engagement danken wir Eoghan O’Lionaird und Leica Microsystems ausdrücklich.“ Auch Ralf Niggemann, Manager des Wetzlar Network und einer der Hauptinitiatoren der Stiftungsprofessur, freut sich: „Als Traditionsunternehmen und Technologieführer gehört Leica Microsystems zu den tragenden Säulen unserer Optikregion. Umso bedeutender ist es, dass das Unternehmen die Stiftungsprofessur nicht nur außerordentlich großzügig sondern auch langfristig unterstützt.“


Leica Microsystems ist eine weltweit führende Marke für Mikroskope und wissenschaftliche Instrumente. Aus einem im 19. Jahrhundert gegründeten Familienunternehmen entsteht im Lauf einer von bahnbrechenden Innovationen geprägten Geschichte ein globales Unternehmen. Die traditionell enge Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung bildet die Basis für zukunftsweisende Lösungen. Leica Microsystems ist auf globaler Ebene in drei Divisionen tätig, die in ihrem jeweiligen Segment zu den Marktführern zählen: Life Science Division, Industry Division und Medical Division. Mit sechs Produktionsstätten in fünf Ländern, Vertriebs- und Servicegesellschaften in 20 Ländern und einem internationalen Händlernetzwerk ist das Unternehmen in mehr als 100 Ländern tätig. Sitz des globalen Managements ist Wetzlar, Deutschland.

 

Weitere Informationen:

www.leica-microsystems.com