Professor Valeriy Karasik mit seinem Team. (Bild: Ralf A. Niggemann)
Professor Valeriy Karasik mit seinem Team. (Bild: Ralf A. Niggemann)

Bauman Universität Moskau

Höchste Wertschätzung

Russische Wissenschaftler aus dem Bereich Lasertechnik und Optik der Technischen Baumann Universität Moskau waren bei den Schweizer Kollegen von Leica Microsystems und Leica Geosystems zu Gast. Arrangiert wurde die Forscherreise von Wetzlar aus.

Die Wertschätzung für optische Technologien ist in russischen Forscherkreisen groß. Gerade was den Wissenstransfer bei zukunftsweisenden Schlüsseltechnologien anbelangt, spielen die Bereiche Optik und Photonik eine zentrale Rolle. Professor Valeriy Karasik gehört zu den führenden Wissenschaftlern in diesen Bereichen. Die Bauman Staatliche Technische Universität in Moskau (BMSTU), an der er forscht und lehrt, ist die älteste Technische Universität Russlands. Vor zwei Jahren haben Ludmila Zimmer und Ralf Niggemann eine Delegationsreise russischer Wissenschaftler begleitet. Im Rahmen des Deutsch-Russischen Jahrs der Bildung, Forschung und Innovation waren Karasik und sein Team Ende 2011 in Wetzlar zu Gast, um sich mit den hiesigen Optikunternehmen über jüngste technologische Entwicklungen und Anwendungen auszutauschen. Schon damals zeichnete sich ab, dass es nicht das erste und letzte Treffen bleiben würde.

Gemeinsam mit seinem Team hat Professor Karasik nun die Unternehmen Leica Microsystems und Leica Geosystems (ein Unternehmen der Hexagon Gruppe) in der Schweiz besucht. Ludmila Zimmer arrangierte die Delegationsreise. Ralf Niggemann vom Wetzlar Network stellte die Kontakte zu den Experten her. „Uns ist es wichtig, den Kontakt mit den Wissenschaftlern der Bauman Universität intensiv und nachhaltig zu pflegen. Dieser Austausch ist wichtig, und zwar aus der Perspektive der Forschung und Lehre genauso wie aus unternehmerischer Sicht“, erklärt Ludmila Zimmer. Mit ihrer Agentur „Markterfolg Russland“ steuert sie von Wetzlar aus diese Kontakte. Ihre Herkunft erleichtert den Austausch zwischen den russischen Institutionen und Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum enorm.

Die Reise führte also diesmal ins schweizerische Heerbrugg: zur Industry Division von Leica Microsystems und zu Leica Geosystems, einem der weltweit führenden Hersteller von Präzisionsmessinstrumenten für die Bauvermessung, Geodäsie, Luftbildfotografie und Photogrammetrie. Bei Leica Microsystems führte Stefan Brugger, Director Marketing, die Delegation durch die Produktwelt. In unmittelbarer Nachbarschaft hieß Josef Strasser, President Strategic Marketing von Leica Geosystems die russischen Wissenschaftler herzlich willkommen. „Auch wenn die beiden Unternehmen heute nicht mehr unter einem Dach firmieren, wurde deutlich, dass sie nach wie vor dieselben höchsten technologischen Ansprüche vertreten: jeder in seinem Kompetenzfeld und Geschäftsbereich“, so Ralf Niggemann.

Die russischen Wissenschaftler jedenfalls zeigten sich beeindruckt und nutzten die Reise, um sich am anderen Ende der Schweiz noch ein weiteres technologisches Highlight genauer anzuschauen: das CERN im Kanton Genf. Nicht nur aufgrund des aufsehenerregenden Teilchenbeschleunigers gilt es als eines der wichtigsten Forschungszentren weltweit. Der Besuch des CERN ist ein Fest für jeden Wissenschaftler – auch und gerade im Bereich Optik und Photonik.

 

Weitere Informationen:

www.markterfolg-russland.de
www.bmstu.ru