Die Gäste aus Hamamatsu mit den Gastgebern vor dem Firmengebäude von Viaoptic im Wetzlarer Leitz-Park. (Bild: Regionalmanagement Mittelhessen)
Die Gäste aus Hamamatsu mit den Gastgebern vor dem Firmengebäude von Viaoptic im Wetzlarer Leitz-Park. (Bild: Regionalmanagement Mittelhessen)

Regionalmanagement Mittelhessen

Beeindruckte Gäste aus Japan

Eine Delegation aus der japanischen Region Hamamatsu besucht Opto-Elektronik-Unternehmen in der Hightech-Region Wetzlar.

Eine Delegation aus Japan hat vor kurzem Mitgliedsfirmen des Wetzlar Network in Mittelhessen besucht. Unter der siebenköpfigen Gruppe aus der Region Hamamatsu waren neben Unternehmensvertretern vor allem aus dem Automotive-Bereich auch Repräsentanten von Wirtschafts- und Innovations-Förderern. Das Regionalmanagement Mittelhessen hatte den Besuch zusammen mit der Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI) und dem Wetzlar Network organisiert. Deren Vertreter, Jens Ihle, Andreas Damrau und Ralf Niggemann, begrüßten die Gäste gemeinsam mit Amin Moawad von der Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill und Rainer Dietrich von der Wirtschaftsförderung der Stadt Wetzlar.

Vorausgegangen war eine Kontaktaufnahme des Regionalmanagements mit der japanischen Außenhandelskammer während des Außenwirtschaftstages der hessischen Industrie- und Handelskammern in diesem Jahr. Nun war die Delegation nach Mittelhessen gekommen, um über mögliche Kooperationen zu sprechen und sich einen Eindruck vom Standort zu machen. Auf dem Programm stand der Besuch von insgesamt vier Betrieben: Hexagon Manufacturing Intelligence, Sensitec, Viaoptic und Leica Camera.

Bei Hexagon Manufacturing Intelligence ermöglichte Jürgen Roos eine Präsentation im Democenter der Geschäftseinheit für 3D-Messtechnik und in der Produktion. Dort bekam die Gruppe mit der Leitz Infinity die genaueste Messmaschine der Welt zu sehen – und dazu noch eine neue Produktionshalle, die als eine der am besten klimatisierten Produktionsstätten der Welt gilt. Bei Sensitec in Lahnau empfing Peter Radde die Delegation. Er führte die Gäste in die Produktpalette des Unternehmens ein, das magnetoresistente Sensortechnologie für die Bereiche Automotive, Industrie-Automation und Werkzeugmaschinenbau, Raumfahrt sowie Bio- und Medizintechnik entwickelt und herstellt.

Beim Linsen-Hersteller Viaoptic im Wetzlarer Leitz-Park übernahm Michael Dittert die Führung des fernöstlichen Besuchs durch die Produktionsanlagen, in denen aus 160 verschiedenen Materialien Linsen und mechanische Anwendungen aus Kunststoff gefertigt werden – unter anderem 3D-Displays, Linsen für die Medizintechnik und Head-up Displays für die Automobilbranche. „Wir erfüllen die Wünsche unserer Kunden sehr individuell und innovativ“, beschrieb Dittert die Philosophie des Unternehmens. Zum Abschluss führte Ralf Niggemann durch die Galerie der Leica Camera AG – von den historischen Meilensteinen der Kameratechnik bis zu den neuesten Produkt-Highlights der Marke mit dem roten Punkt.

„Es war alles in allem ein gelungener Besuch in der Hightech-Region Wetzlar“, resümierte Ralf Niggemann, Manager des Wetzlar Network. „Und es wurde vereinbart, dass dies nicht das letzte Treffen war.“ Diskutiert worden sei unter anderem ein Besuch der Japaner bei der Wetzlarer Opto-Elektronik-Messe W3+ FAIR im kommenden Jahr, so Niggemann. „Unsere japanischen Gäste zeigten sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit und Historie der optischen, mechanischen und elektronischen Kernkompetenz der Region“, zog Jens Ihle Bilanz. „Michihiko Aoyama von der Hamamatsu Agency for Innovation hatte Mittelhessen bislang noch nicht als Kooperationspartner wahrgenommen.“ Obwohl die Branchen und Strukturen der beiden Regionen sich gut ergänzten, wie Ihle betonte. „Hier wollen wir mit unseren Partnern vom Wetzlar Network dranbleiben und Möglichkeiten einer künftigen Zusammenarbeit eruieren.“

 

Weitere Informationen:

www.mittelhessen.eu

 

Produktion und Produkte "made in Wetzlar".
Produktion und Produkte "made in Wetzlar".